Bemusterung und Kundenentscheidungen
Verwalten Sie das Bemusterungsbudget je Gewerk, bepreiste Ausstattungsoptionen mit Lieferant und Lieferzeit, Kundenentscheidungen sowie deren Vertrags- und Terminwirkung in einem eigenen Ablauf.

Bemusterung und Kundenentscheidungen: Funktionsweise in Home Builder Software
Die Bemusterung sammelt die Entscheidungen, die der Kunde treffen muss, jeweils mit dem Budget, das der Vertrag dafür schon enthält. Ein Datensatz trägt Projekt, Nummer, Gewerk, Bemusterungsbudget, Frist und Status. Damit endet die Diskussion darüber, was im Preis enthalten war, denn der Mehrpreis jeder Option steht vor der Entscheidung fest und nicht erst auf der Schlussrechnung.
Zu jeder Option gehören Titel, Beschreibung, Lieferant, Vollpreis, Lieferzeit und ein Empfehlungskennzeichen, die Liste zeigt zusätzlich die Spanne vom günstigsten bis zum teuersten Angebot. Die Differenz wird nie gespeichert, sondern immer abgeleitet, Preis minus Budget, positiv als Aufpreis, negativ als Gutschrift. Die Frist wirkt beim Lesen des Status, eine offene Bemusterung mit überschrittenem Termin liest sich als abgelaufen, ohne dass ein Hintergrundjob den Status umschreibt.
Entschieden heißt eingefroren, weder Kopfdaten noch Optionen lassen sich danach ändern, denn der Kunde hat genau diese Liste gesehen. Ein Klick erzeugt aus der Differenz einen Nachtrag zur Prüfung, die Lieferzeit der gewählten Option geht als Terminwirkung mit ein, und ein Mensch entscheidet weiterhin, ob der Nachtrag hinausgeht. Die Bauleitung wird benachrichtigt, weil eine lange Lieferzeit den Terminplan bewegt.
Bemusterung anlegen und Optionen bepreisen
Das Anlegen fragt nach Projekt, Titel, Gewerk, einer Beschreibung, die der Kunde im Portal liest, dem Budget laut Vertrag, einer Frist und internen Notizen. Die Nummer entsteht automatisch in der Form BM-0001 und bleibt firmenweit eindeutig. Die Frist ist der Termin, bis zu dem die Entscheidung vorliegen muss, damit der Terminplan hält. Sie ist keine Zierde, denn der Status wird über sie gelesen.
Optionen kommen einzeln hinzu, jede mit Titel, Beschreibung, Lieferant, Vollpreis, Lieferzeit in Tagen und einem Empfehlungskennzeichen. Das Preisfeld will den Vollpreis, nicht die Differenz; die Differenz rechnet die Anwendung selbst. Die Übersicht nennt die Zahl der hinterlegten Optionen und die Spanne vom günstigsten bis zum teuersten Angebot, sodass eine noch offene Bemusterung bereits sagt, worum es geht.
Screenshot in Originalgröße öffnenEntscheidung im Büro oder im Kundenportal erfassen
Entscheidet der Kunde am Telefon oder am Küchentisch, erfasst das Büro über Entscheidung erfassen die gewählte Option, den Namen des Entscheiders und eine freiwillige Anmerkung des Kunden. Entscheidet er im Portal, sieht er dieselbe Liste, in der jede Option ihren Mehrpreis, ihre Gutschrift oder den Hinweis Im Budget enthalten trägt, und muss vor dem Absenden ausdrücklich bestätigen.
Beide Wege schreiben dieselben Felder: Status entschieden, gewählte Option, Zeitpunkt und Name des Entscheiders. Beide landen im Audit-Protokoll, der Portalweg zusätzlich mit dem dahinterstehenden Portalkonto und der abgeleiteten Differenz. Das Portal verweigert eine Entscheidung, wenn die Bemusterung bereits entschieden oder die Frist überschritten ist. Die Bauleitung wird informiert, sobald die Wahl feststeht, weil die Lieferzeit der gewählten Option Termine verschiebt.
Vom Mehrpreis zum Nachtrag und zum Liefertermin
Nachtrag erzeugen nimmt die Differenz zwischen gewählter Option und Budget und legt im selben Projekt einen Nachtrag an, nummeriert ab NA-001, im Status Interne Prüfung. Der Titel nennt Bemusterung und gewählte Option, der Ursprung ist Kunde, und die Lieferzeit der Option wird zu zusätzlichen Tagen auf der Terminseite. Bei einer Differenz von null verweigert die Aktion, weil es nichts abzurechnen gibt.
Danach entscheidet wieder ein Mensch: Der Nachtrag muss freigegeben und versendet werden, und die Vertragssumme bewegt sich erst mit dem Buchen. Bemusterung ist außerdem ein Register in der Projektakte, neben Terminplan, Aufgaben und Dokumenten, sodass dieselbe Entscheidungsliste vom Projekt aus erreichbar ist. Innerhalb der Akte entfällt das Projekt-Dropdown, weil der Rahmen die Baustelle bereits nennt.
Screenshot in Originalgröße öffnenBemusterung und Kundenentscheidungen im Arbeitsalltag
Die Kalkulation legt je Gewerk eine Bemusterung mit dem vertraglich enthaltenen Budget und einer Frist an und ergänzt die Optionen mit Lieferant, Vollpreis und Lieferzeit, eine davon als Empfehlung. Der Kunde entscheidet im Kundenportal, oder das Büro dokumentiert Entscheider, Notiz und Zeitpunkt. Anschließend erzeugt die Buchhaltung aus der Differenz den Nachtrag, und die Bauleitung zieht die Lieferzeit in den Terminplan, bevor das Gewerk eingeplant wird.
Dokumentation lesenBemusterung und Kundenentscheidungen: was die Funktion abdeckt
Bepreiste Optionen und Lieferantenangaben mit dem enthaltenen Budget vergleichen
Entscheider, Notiz und Zeitpunkt der endgültigen Auswahl dokumentieren
Aus Preisdifferenz und Lieferzeit der Auswahl einen Nachtrag zur Prüfung erzeugen
Bemusterung und Kundenentscheidungen: häufige Fragen
Wie wird der Nachtragsbetrag berechnet?
Er ergibt sich aus der Differenz der gewählten Option zum hinterlegten Budget und wird nicht erneut eingetippt.
Kann eine entschiedene Bemusterung neu bepreist werden?
Nein. Nach der Entscheidung sind Bemusterung und Optionen vor stillen Preisänderungen geschützt.
Bemusterung und Kundenentscheidungen an eigenen Projekten nutzen
Beantragen Sie eine Testphase für den Ablauf rund um dieses Modul. Rollen, Rechte und sinnvollen Umfang stimmen wir vor dem Zugang mit Ihnen ab.