Baukalkulation mit Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn
Die Angebotssumme entsteht aus den Einzelkosten der Teilleistungen, den Baustellengemeinkosten, den Geschäftskosten und dem Zuschlag für Wagnis und Gewinn. Der Rechner zeigt jede Stufe und den tragbaren Nachlass.
Angebotssumme aus Einzelkosten, Zuschlägen und Nachlass
Tragen Sie die Kosten je Gewerk ein und danach die Sätze, die aus Kosten einen Preis machen. Das Ergebnis rechnet beim Tippen mit und verlässt den Browser nicht.
Angebotssumme und Deckung
Angebotssumme netto: 453.898,89 €
- Einzelkosten der Teilleistungen
- 375.000,00 €
- Baustellengemeinkosten
- 22.500,00 €
- Herstellkosten
- 397.500,00 €
- Allgemeine Geschäftskosten
- 35.775,00 €
- Selbstkosten
- 433.275,00 €
- Wagnis und Gewinn vor Nachlass
- 34.662,00 €
- Angebotssumme vor Nachlass
- 467.937,00 €
- Nachlass
- -14.038,11 €
- Angebotssumme netto
- 453.898,89 €
- Umsatzsteuer
- 86.240,79 €
- Bruttobetrag
- 540.139,68 €
Marge, Aufschlag und die Nachlassgrenze
- Deckungsbeitrag über den Einzelkosten
- 78.898,89 €
- Gewinn nach Nachlass
- 20.623,89 €
- Effektive Marge
- 4,54 %
- Effektiver Aufschlag auf die Selbstkosten
- 4,76 %
- Nachlass, bei dem kein Gewinn bleibt
- 7,41 %
Die Steuerzeile wendet den eingegebenen Satz auf die Nettosumme an. Das ist eine Rechnung und keine Steuerberatung; welcher Satz für einen Auftrag gilt, klärt der Steuerberater.
Angebotssumme netto = Einzelkosten × (1 + Baustellengemeinkosten) × (1 + Geschäftskosten) × (1 + Wagnis und Gewinn) × (1 − Nachlass). Im Margenmodus tritt an die Stelle des Gewinnfaktors eine Division: Selbstkosten ÷ (1 − Marge), und die Angebotssumme vor Nachlass ist dieser Betrag ÷ (1 − Nachlass).
Häufige Fragen zu Baukalkulation mit Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn
Was ist der Unterschied zwischen Aufschlag und Marge?
Der Aufschlag misst sich an den Kosten, die Marge am Preis. Zehn Prozent Aufschlag auf 100.000 Euro Selbstkosten ergeben 110.000 Euro Angebotssumme und eine Marge von 9,1 Prozent. Für zehn Prozent Marge müssten Sie 111.111 Euro anbieten. Der Umschalter im Rechner führt beide Wege aus.
Wie hoch sind Baustellengemeinkosten und Geschäftskosten üblicherweise?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, und eine übernommene wäre der teuerste Fehler der Kalkulation. Beide Sätze ergeben sich aus der eigenen Kostenrechnung: die Geschäftskosten des Jahres geteilt durch die Bauleistung des Jahres, die Baustellengemeinkosten aus Baustelleneinrichtung, Bauleitung und den Vorhaltekosten des konkreten Projekts.
Geht ein Nachlass zu Lasten des Gewinns oder der Gemeinkosten?
Zuerst zu Lasten des Gewinns, danach zu Lasten der Gemeinkosten. Die Kosten sinken nicht, weil der Preis sinkt. Der Rechner nennt den Nachlass, bei dem der Gewinn genau null erreicht; jeder Prozentpunkt darüber wird aus der Deckung der Geschäftskosten bezahlt.
Lässt sich damit auch ein Nachtrag kalkulieren?
Für den Preis ja. Sie tragen die Mehrkosten des Nachtrags als Gewerkezeile ein und rechnen mit denselben Zuschlagssätzen weiter. Was der Rechner nicht abbildet, ist die Bauzeitverlängerung und die Frage, ob nach §2 VOB/B die Preisgrundlagen des Hauptauftrags fortgelten oder neu zu vereinbaren sind.
Mit eigenen Projektdaten weiterrechnen
Beantragen Sie eine Testphase und nennen Sie den Ablauf, den Sie prüfen möchten. Wir richten Home Builder Software dafür ein, ohne eine Laufzeit zu versprechen, bevor der Umfang feststeht.