Zeiterfassung für Bauunternehmen
Mitarbeiter können ein- und ausstempeln, ein Projekt wählen oder Zeit manuell nachtragen, ohne dass GPS Voraussetzung ist.

Zeiterfassung für Bauunternehmen: Funktionsweise in Home Builder Software
Stunden kommen als Daten ins Büro, nicht als Zettel am Freitagnachmittag. Die Zeiterfassung hat einen eigenen Navigationseintrag: eine Seite, ein Knopf zum Einstempeln, optional das Projekt, abends der Knopf zum Ausstempeln. Was untergegangen ist, trägt man als Buchung mit Datum, Beginn, Ende, Pausenminuten und Notiz nach; ist keine Zeitspanne bekannt, genügt die reine Minutenzahl. Für all das ist GPS ausdrücklich keine Voraussetzung.
Jede Buchung läuft von eingereicht nach freigegeben oder abgelehnt. Der Freigabedialog schlägt den am Mitarbeiter hinterlegten Stundensatz vor und weist darauf hin, wo er einzutragen ist, wenn keiner gespeichert wurde. Dazu kommt die Kostengruppe nach DIN 276. Die Freigabe der Zeiten friert Stundensatz, Kostengruppe, Budgetbezug und errechnete Lohnkosten ein und sperrt den Eintrag. Ablehnungen verlangen einen Grund, Korrekturen eine protokollierte Wiederöffnung.
Erst die Freigabe macht aus einer Stunde eine Zahl im Projekt. Jede Freigabe und jede Wiederöffnung stößt den Budget-Rollup an, freigegebene Lohnkosten je Projekt landen in den Istkosten der zugeordneten Kostengruppe, und Budget wie Bericht weisen die Lohn-Istkosten getrennt aus. Der periodenbezogene CSV-Lohnexport enthält ausschließlich freigegebene Zeiten mit Mitarbeiter, Projekt, Stunden, Kostengruppe, Kostensatz und Kosten. Niemand tippt einen Stundenzettel ein zweites Mal ab.
Ein- und ausstempeln und einen vergessenen Tag nachtragen
„Einstempeln“ legt eine Buchung mit dem heutigen Datum an, trägt die aktuelle Uhrzeit als Beginn ein, lässt die Minuten auf null, setzt den Status auf laufend und die Quelle auf die Stempeluhr. Die Projektauswahl steht auf dem Vorhaben der laufenden Buchung, sonst auf dem Projekt im Kontext, sonst auf dem zuletzt gebuchten. Ein zweites Einstempeln wird abgewiesen: Die Antwort sagt, dass Sie bereits eingestempelt sind.
Beim Ausstempeln endet der laufende Eintrag und wird als erfasste Zeit weitergeführt. Prüfen Sie besonders beim Baustellenwechsel den Projektbezug. Die Seite zeigt außerdem die für heute und die Woche bereits erfassten Zeiten. So kann der Mitarbeiter einen vergessenen Stopp oder einen fehlenden manuellen Eintrag erkennen, bevor das Büro den Zeitraum bearbeitet.
Ein vergessener Tag wird zur manuellen Buchung mit Datum, einem Zeitraum oder einer reinen Minutenzahl, Pausenminuten und Notiz. Sind Beginn und Ende angegeben, berechnet das System die Dauer und zieht die Pause ab; ein Ende vor dem Beginn zählt als Arbeit über Mitternacht, und eine Pause, die länger ist als der Zeitraum, wird mit eigener Meldung abgewiesen. Das Korrigieren einer noch laufenden Erfassung schließt sie im selben Schritt ab.
Screenshot in Originalgröße öffnenEine Zeitbuchung freigeben, ablehnen und wieder öffnen
Die Büroliste in der Zeiterfassung zeigt 25 Zeilen je Seite, für Planungs- und Lohnrechte alle Buchungen und sonst nur die eigenen. „Freigeben“ öffnet einen eigenen Bildschirm statt einer Zelle in der Tabelle, weil die Entscheidung Geld kostet: Sie schlägt den gespeicherten Satz der Person vor, verlangt die Kostengruppe nach DIN 276 und sagt, dass der Betrag in die Lohnkosten des Projekts eingeht.
Die Freigabe schreibt Satz, Kostengruppe, den Bezug zur passenden Budgetzeile, die errechneten Lohnkosten, das freigebende Konto und den Zeitpunkt, und sie sperrt die Zeile. Eine gesperrte Zeile verweigert Bearbeiten und Löschen mit dem Hinweis, dass ein Manager sie zuerst wieder öffnen muss. Eine Ablehnung verlangt eine Begründung von bis zu 500 Zeichen, setzt die Lohnkosten auf null und sperrt die Zeile ebenfalls.
Das Wiederöffnen setzt eine Buchung zur Korrektur auf erfasst zurück. Die Freigabe gehört zur Lohnabrechnung; berechtigte Planungsverantwortliche können Einträge ablehnen oder wieder öffnen. So lässt sich eine unplausible Dauer beanstanden, ohne dabei den Abrechnungssatz festzulegen. Die Entscheidungen bleiben nachvollziehbar, damit das Büro erkennt, weshalb eine Buchung zurückgegeben und später freigegeben wurde.
Freigegebene Stunden im Projektbudget und im Lohnexport
Erst die Freigabe lässt eine Stunde auf ein Vorhaben zählen. Sie stößt die Neuberechnung des Projektbudgets an, die Lohnkosten der Buchung landen also in den Istkosten der im Dialog gewählten Kostengruppe, und der Bezug zur Budgetzeile wird an der Buchung gespeichert, sofern das Projekt für diese Gruppe eine Zeile führt. Ablehnung und Wiederöffnung lösen dieselbe Neuberechnung mit Lohnkosten von null aus.
Wählen Sie für den Lohnexport ein Anfangs- und Enddatum. Er enthält freigegebene Buchungen mit Mitarbeiter, Projekt, Stunden, Kostengruppe, Satz und Kosten. Der exportierte Zeitraum lässt sich dadurch mit den geprüften Einträgen abgleichen. Laufende oder noch nicht freigegebene Buchungen sollten vor dem endgültigen Export geklärt werden. Die Teamübersicht zeigt ergänzend, wer aktuell eingestempelt ist und ob dies zu den Tageszuweisungen passt.
Die Gegenrichtung zählt ebenfalls. Die Einsatzübersicht zählt, wer gerade eingestempelt ist, und listet alle, die Stunden buchen, ohne an diesem Tag auf eine Baustelle eingeteilt zu sein; das zeigt meist eine Lücke im Plan und keinen Fehler in der Buchung. Die Karte zeigt die Baustellen und, wo eine Einwilligung vorliegt, die aktuellen Positionen der eingestempelten Kollegen.
Screenshot in Originalgröße öffnenZeiterfassung für Bauunternehmen im Arbeitsalltag
Die Kolonne stempelt morgens auf der Baustelle ein, wählt das Projekt und abends wieder aus. Fehlende Tage trägt das Büro als Buchung nach. Danach geht die Bauleitung die Liste der erfassten Stunden durch, öffnet jede Buchung, prüft Stundensatz und Kostengruppe und gibt frei oder lehnt mit Begründung ab. Freigegebene Zeilen sind gesperrt und wirken sofort im Budget. Zum Monatsende zieht die Lohnbuchhaltung den Export für den gewählten Zeitraum.
Dokumentation lesenZeiterfassung für Bauunternehmen: was die Funktion abdeckt
Aktuelle Arbeitszeit auf einer eigenen Seite starten oder beenden
Zeit einem Projekt zuordnen oder manuell nachtragen
Standort nur nach Firmenrichtlinie, Einwilligung und ausdrücklicher Aktion senden
Zeiterfassung für Bauunternehmen: häufige Fragen
Ist GPS für die Zeiterfassung erforderlich?
Nein. Ein- und Ausstempeln funktioniert immer ohne Standort.
Verfolgt Home Builder Software Mitarbeiter dauerhaft?
Nein. Standort wird nur nach Richtlinie und Einwilligung sowie durch eine bewusste Aktion des Mitarbeiters angefragt.
Zeiterfassung für Bauunternehmen an eigenen Projekten nutzen
Beantragen Sie eine Testphase für den Ablauf rund um dieses Modul. Rollen, Rechte und sinnvollen Umfang stimmen wir vor dem Zugang mit Ihnen ab.