Digitales Aufmaß: Einrichtung und täglicher Einsatz
Das Aufmaß gehört zum einzelnen Projekt. Sie öffnen die Projektakte, wählen in der Registerleiste den Eintrag „Aufmaß“, und die Seite unter /projects/{id}/measurements listet alle bereits erfassten Zeilen. Lesen setzt projects.view voraus, Erfassen das Recht projects.manage. Jede Zeile trägt eine Kostengruppe nach DIN 276, eine Position, Menge, Einheit, optional Einheitspreis und Notiz sowie Datum und das Konto, das sie eingetragen hat.

Das Aufmaß aus der Projektakte öffnen
Das Register hängt an der Baustelle und nicht an einer firmenweiten Liste. Über „Projekte“ wählen Sie das Vorhaben und nehmen dann in der Registerleiste den Eintrag „Aufmaß“, der hinter dem Menü der weiteren Register liegt. Die Adresse liegt in der Routendatei des Projektmoduls, und dieses Modultor verlangt projects.view, bevor der Controller überhaupt erreicht wird. Ein Lesezeichen auf die Adresse funktioniert ebenso, weil die Seite ihren Projektbezug aus dem Pfad zieht und nicht aus einem gesetzten Filter.
Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Das Projekt muss zur angemeldeten Firma gehören, sonst antwortet die Seite mit 404 statt mit den Mengen eines fremden Bauträgers. Und die Kostengruppenliste der DIN 276 muss die sein, mit der Ihr Haus arbeitet: Das Erfassungsformular bietet genau diese Schlüssel an und weist alles andere ab. Es ist dieselbe Liste, die auch Budgetzeilen und Rechnungspositionen führen, damit eine gemessene Menge später auf ihr Budget trifft.
Eine Aufmaßzeile mit Kostengruppe, Menge und Einheit erfassen
„Aufmaß erfassen“ öffnet das Formular als Dialog über dem Register. „Position“ fasst 200 Zeichen und ist der Text, der später auf der Rechnungsposition steht. „Kostengruppe“ ist eine Auswahl der DIN-276-Schlüssel. „Menge“ nimmt bis zu drei Nachkommastellen, muss größer als null sein und springt in Tausendstelschritten. Die Einheit stammt aus einer geschlossenen Liste: Meter, Quadratmeter, Kubikmeter, Stück, Kilogramm und pauschal, gespeichert als m, m2, m3, Stk, kg und psch.
Der Einheitspreis ist freiwillig und steht auf null. Für ein reines Mengenaufmaß bleibt er dort; tragen Sie ihn ein, wenn die Zeile ihren Preis bis in die Abschlagsrechnung mitbringen soll, denn das Register multipliziert Menge mal Einheitspreis zu einem Betrag. „Notiz“ fasst ebenfalls 200 Zeichen, genug für einen Hinweis wie ein gemeinsames Aufmaß mit dem Putzer. Das Datumsfeld steht auf heute und lässt sich auf den Tag zurücksetzen, an dem tatsächlich gemessen wurde.
Als Erfasser trägt der Server das angemeldete Konto ein, nie ein Formularfeld; ein manipuliertes verstecktes Feld kann die Zeile also keiner anderen Person zuschreiben. Bearbeiten und Löschen gibt es in diesem Register nicht, es existieren nur Liste, Formular und Speichern. Eine falsche Zeile bleibt sichtbar und wird mit einer zweiten Zeile korrigiert, deren Notiz benennt, welche Position sie richtigstellt.

Das Aufmaßregister und die Summen je Einheit lesen
Die Tabelle zeigt Datum, KG, Position, Menge, Einheit, Einheitspreis, Betrag, Notiz und Erfasser. Sortiert wird fest nach Datum absteigend und danach nach Kennung absteigend, die neueste Zeile steht also immer oben, und die Statusleiste wiederholt „Sortiert nach Datum, absteigend“. Filter und Seitenblättern gibt es hier nicht, das Aufmaß eines Projekts wird vollständig geladen. Genau das hält die Zahlen unter der Tabelle belastbar.
Die Statusleiste zählt zuerst die Zeilen und gibt dann je Einheit eine Summe mit drei Nachkommastellen aus. Quadratmeter und laufende Meter landen nie in einer Zahl: Für dieselbe Baustelle sind das zwei Antworten und nicht eine. Wird die Abschlagsrechnung fällig, sind diese Summen die Grundlage, gegen die das Büro abrechnet, und jede Zeile dahinter nennt weiterhin ein Datum und einen Namen.
Wer Aufmaß erfassen darf und wer es nur liest
Lesen setzt projects.view voraus, das die Rollen Baustelle, Büro, Einkauf und Lohnbuchhaltung mitbringen. Schreiben ist enger gefasst: Die Speicherroute liegt im Namensraum des Projektmoduls, und die zentrale Schreibsperre bildet jede Änderung unterhalb von projects auf projects.manage ab. Von den ausgelieferten Rollen halten nur Administrator und Bauleitung dieses Recht, ein Baustellenkonto liest also die Summen, während das Speichern mit 403 antwortet.
Diese Sperre sitzt als Middleware vor dem Controller, ein ausgeblendeter Knopf ist damit nicht die einzige Absicherung. Der Controller prüft anschließend erneut die Firmenzugehörigkeit des Projekts und antwortet bei Abweichung mit 404. Nachvollziehbarkeit entsteht aus der Zeile selbst und nicht aus einem eigenen Protokoll: Messdatum, Erfasser und Notiz bleiben so lange an der Position, wie das Projekt existiert.

Vom gemessenen Aufmaß zur Position der Abschlagsrechnung
Eine Ausgangsrechnung kann bis zu 100 Leistungspositionen führen, und jede davon darf auf ein Aufmaß desselben Projekts zeigen. Wählen Sie im Rechnungsformular ein Aufmaß aus, füllen sich Beschreibung, Kostengruppe, Menge, Einheit und Einheitspreis aus dieser Zeile. Ein Aufmaß aus einem anderen Projekt weist der Server ab und sagt in der Fehlermeldung genau das. Die Auswahlliste zeigt jede Zeile mit Position und Messdatum, damit zwei gleichnamige Positionen aus verschiedenen Wochen unterscheidbar bleiben.
Die Rechnung berechnet den Nettobetrag jeder Position serverseitig als Menge mal Einheitspreis mal Leistungsstand geteilt durch 100, und der Rechnungskopf folgt aus der Summe der gerundeten Positionen. Die Kostengruppe der Zeile ist derselbe DIN-276-Schlüssel, den auch das Budget führt, eine abgerechnete Menge landet also in der richtigen Budgetzeile. Der XRechnung-Export schreibt je Position eine eigene UBL-Rechnungszeile.
Ein durchgerechnetes Aufmaß auf Willow Creek Lot 27
Auf Willow Creek Lot 27, Projekt P-2025-0412 von Cedar Ridge Homes LLC, zählt Alicia Reyes gemeinsam mit der Rohbaukolonne die gesetzten Fensterelemente und öffnet das Aufmaß über die Projektakte. Die erste Zeile erhält die Kostengruppe 334, die Position Fensterelemente Erd- und Obergeschoss gesetzt, die Menge 18, die Einheit Stück und einen Einheitspreis von 410,00 Dollar; die Notiz nennt das gemeinsame Aufmaß, das Datum bleibt auf dem 14. August. Eine zweite Zeile erfasst 6 eingebaute Haustüren zu je 520,00 Dollar. Das Register rechnet jede Zeile in die Betragsspalte um, 7.380,00 und 3.120,00 Dollar, und die Statusleiste summiert 24,000 Stück.
Zwei Wochen später macht das Büro daraus eine Abschlagsrechnung für dasselbe Projekt. Wer im Rechnungsformular die Fensterzeile auswählt, bekommt Beschreibung, Kostengruppe, Menge, Einheit und Preis gefüllt; weil erst die Hälfte der Elemente endgültig abgenommen ist, steht die Position auf 50 Prozent Fortschritt, und der Server rechnet 18 mal 410,00 mal 50 geteilt durch 100, also 3.690,00 Dollar. Die Türenzeile geht mit 100 Prozent ein und trägt 3.120,00 Dollar bei. Die Rechnung addiert die gerundeten Positionen zu 6.810,00 Dollar netto; bei einem Steuersatz von 0 Prozent ist das zugleich der Bruttobetrag, fällig in 14 Tagen.
Digitales Aufmaß: vor dem Speichern prüfen
Die Menge muss eine Zahl größer als null mit höchstens drei Nachkommastellen sein; null oder negative Mengen weist die Prüfung vor dem Speichern ab.
Nur die Einheiten m, m2, m3, Stk, kg und psch sind zugelassen, und die Kostengruppe muss aus der konfigurierten DIN-276-Liste stammen.
Den Erfasser setzt der Server aus dem angemeldeten Konto, ein bearbeitetes Formular kann die Zeile keiner anderen Person zuschreiben.
Speichern verlangt projects.manage, das Register selbst öffnet mit projects.view, und ein Projekt einer fremden Firma antwortet mit 404.
Eine Rechnungsposition darf nur ein Aufmaß des eigenen Rechnungsprojekts referenzieren, jede andere Auswahl scheitert an der Serverprüfung.
Digitales Aufmaß: typische Fehler
Wird Putz in einer Woche in Quadratmetern und in der nächsten in laufenden Metern erfasst, teilt sich dieselbe Leistung auf zwei Summen auf, die nie zusammengeführt werden. Legen Sie die Einheit je Position vorher fest.
Das Register kennt weder Bearbeiten noch Löschen. Eine falsche Menge bleibt stehen, korrigieren Sie sie mit einer zweiten Zeile über die Differenz und einer Notiz, die die richtiggestellte Zeile benennt.
Ein Einheitspreis von null ist für ein reines Mengenaufmaß richtig, das Rechnungsformular übernimmt diese Null dann aber, und jemand tippt den Preis je Rechnung erneut ein.
Die Produktseite beschreibt dasselbe Modul aus betrieblicher Sicht, mit den Entscheidungen, die es trägt, und den Modulen, mit denen es verbunden ist.
Zur ProduktseiteHäufige Fragen
Welche Einheiten können erfasst werden?
Verfügbar sind Länge, Fläche, Volumen, Stück, Kilogramm und pauschale Mengen.
Werden unterschiedliche Einheiten addiert?
Nein. Die Statusübersicht führt die Summen getrennt nach Einheit.
Diesen Bereich für Ihre Firma einrichten?
Beschreiben Sie die Reihenfolge, die Sie heute einhalten, und das Ergebnis, das am Ende stehen soll. Wir gehen die Einstellungen durch, die dorthin führen.