Leadmanagement für Bauunternehmen: Einrichtung und täglicher Einsatz
Leads führt jede Anfrage, die die erste Stufe noch nicht verlassen hat. Ein Lead ist eine Chance in der Stufe Lead mit Status offen und teilt daher Tabelle, Nummernlogik und Next-Step-Labels mit der Pipeline; eine eigene Tabelle gibt es dafür nicht. Das Erfassen verlangt records.write und fünf Felder; danach steht der Datensatz in der Liste, auf dem Board und im Navigationszähler, mit der erfassenden Person als Verantwortlichem.

Kundenstamm und Next-Step-Labels, die ein Lead voraussetzt
Ein Lead zeigt auf einen Kundenstammsatz, deshalb muss der Kundenstamm den Anfragenden vor oder während der Erfassung enthalten. Die Auswahl akzeptiert Sätze der Art Kunde im Status aktiv oder Interessent und trägt einen Anlegen-Link, der das Kundenformular gleich auf Interessent stellt. So liegen Anschrift und Ansprechpartner an einer Stelle, und derselbe Satz kann später aktiver Kunde werden, ohne ein zweites Mal getippt zu werden.
Der nächste Schritt darf Freitext sein, ein Firmenlabel ist jedoch die bessere Grundlage. Labels liegen unter Einstellungen und tragen Name, semantischen Ton und Farbe; die Wahl setzt Bezeichnung und Zeilenfarbe zugleich. Die ausgelieferten Schritte wie Rückruf fällig oder Kalkulation zugesagt sind stabile Schlüssel und werden in die aktive Sprache übersetzt, Freitext erscheint genau so, wie er getippt wurde. Beides steht in derselben Spalte der Liste.
Erfassungsformular ausfüllen und die automatische Leadnummer
Das Formular fragt nach einem Titel mit höchstens 150 Zeichen, dem Kunden, dem Standort, dem erwarteten Nettoauftragsvolumen in Euro und dem nächsten Schritt. Pflicht sind Titel und Kunde, der Rest darf leer bleiben. Das Volumen ist eine Zahl und keine Spanne; es fließt in die Summenzeile der Liste und in die Pipelinezahlen ein, weshalb eine ehrliche Schätzung hier mehr wert ist als ein Platzhalter.
Die Nummer vergibt das Speichern selbst. Das Präfix folgt der Stufe, in der das Formular geöffnet wurde, das Jahr ist das laufende, und die laufende Nummer ist die höchste des Jahres in dieser Firma plus eins, vierstellig aufgefüllt. Der Stufeneintritt wird auf heute gesetzt, der Status auf offen und der angemeldete Benutzer als verantwortliche Person. Der Navigationszähler wird sofort aufgefrischt.

Ältesten Lead und Next-Step-Chips täglich prüfen
Die Liste sortiert nach dem Eintrittsdatum der Stufe, das jüngste zuerst, und zeigt die drei Zahlen, auf die es beim Nachfassen ankommt: wie viele Leads offen sind, was sie zusammen ergeben und wie alt der älteste in Tagen ist. Ein steigender Alterswert ist das Signal, dass etwas liegen bleibt, und die Tagesspalte nennt den Vorgang dahinter. Die Summenzeile addiert das Volumen der sichtbaren Zeilen.
Jede Zeile trägt einen Next-Step-Chip, also das Versprechen an den Anrufer. Die Liste abzuarbeiten heißt, Chips weiterzudrehen: Aus einem fälligen Rückruf wird ein Ersttermin, aus dem Ersttermin eine zugesagte Kalkulation. Geändert wird der Chip in der Vorgangsakte, entweder über ein anderes Label oder über den Freitext, und die Zeilenfarbe folgt der Wahl sofort. Ohne Label bleibt die Zeile im neutralen Ton.
Verantwortung, records.write und der Protokolleintrag beim Speichern
Das Lesen verlangt records.view, das Anlegen und Ändern records.write, das die zentrale Schranke auf jede schreibende Route des Moduls anwendet. Die Verantwortung wird aus dem anlegenden Konto gesetzt und lässt sich in der Akte auf jeden aktiven Benutzer der Firma umstellen; ein Benutzer einer anderen Firma wird als ungültig abgewiesen. Auch die Kundenauswahl wird gegen die Firma geprüft, und die Mandantengrenze prüft der Controller zusätzlich.
Jede Änderung schreibt einen Protokolleintrag zum Vorgang, und dieselbe Speicherung darf Stufe, Stufendatum, nächsten Schritt, Verantwortung, Status und die Gültigkeit ändern. Als Status stehen offen, gewonnen und verloren zur Wahl, sodass ein Fall ohne Ergebnis geschlossen und nicht gelöscht wird und später lesbar bleibt. Eine Projektbeschränkung blendet Leads nicht aus, weil eine Chance noch kein Projekt trägt.

Von der Leadakte zu Kalkulation, Angebot und Pipeline
Die Vorgangsakte bietet an, was zum Stand passt. Ohne Kalkulation bietet sie an, eine zu erstellen, mit Kunde, Vorgang und Titel bereits vorbelegt. Mit Kalkulation öffnet sie diese und bietet, solange kein Angebot besteht, das Erzeugen eines Angebots an. Mit Angebot öffnet sie das Angebot. In der Vertragsstufe kommt die Übernahme als Projekt hinzu; frühere Stufen sagen offen, dass sie noch nicht möglich ist. Ist der Vorgang abgeschlossen, meldet die Akte, dass nichts mehr aussteht.
Über die Akte hinaus ist der Lead derselbe Datensatz, den die Pipeline zeichnet. Ein Wechsel nach Kalkulation oder Angebot nimmt ihn aus dieser Liste, denn sie hält allein die erste Stufe, und er erscheint in der jeweiligen Modulliste wieder. Der Kundenstammsatz geht den ganzen Weg mit: Der Interessent wird im Moment der Vertragsübernahme aktiv, und das Projekt speichert genau diese Kunden-ID.
Beispiel: aus dem Anruf wird Lead L-2026-0613
Am Morgen des 19. August 2026 rufen Elena und Marcus Webb bei Cedar Ridge Homes LLC an; es geht um ein Architektenhaus auf Juniper Bend Lot 5 in Raleigh. Die Kollegin am Telefon öffnet das Erfassungsformular, tippt den Titel, legt die Webbs über den Anlegen-Link der Auswahl als Interessent an, setzt Raleigh als Standort und trägt 412.000 Dollar als erwartetes Nettovolumen ein. Als nächsten Schritt wählt sie das Label für den Rückruf. Das Speichern vergibt L-2026-0613, eins über der höchsten Nummer des Jahres, setzt den 19. August als Stufeneintritt und die Kollegin als Verantwortliche.
Die Liste rechnet sofort mit. Aus fünf offenen Leads werden sechs, die Summe steigt von 3.855.000 auf 4.267.000 Dollar, und der Alterswert bleibt bei 42 Tagen, weil der älteste Fall weiterhin das Copper-Creek-Paket vom 8. Juli ist. Der Navigationszähler springt ohne Neuladen auf sechs. Nach dem Rückruf stellt die Kollegin den Chip in der Akte auf Ersttermin um, und die Zeile nimmt die neue Farbe an; sobald die Webbs in die Kalkulation wechseln, verlässt der Datensatz diese Liste, erscheint dort wieder und behält L-2026-0613 für sein ganzes Leben.
Leadmanagement für Bauunternehmen: vor dem Speichern prüfen
Titel und Kunde sind Pflicht; der Kunde muss ein Firmensatz der Art Kunde im Status aktiv oder Interessent sein.
Die Nummer entsteht beim Speichern aus der höchsten Jahresfolge, vierstellig aufgefüllt, und ist nicht von Hand eingebbar.
Eine Verantwortung aus einer anderen Firma wird als ungültig abgewiesen, ebenso ein firmenfremder Kundensatz.
Die Liste hält ausschließlich die erste Stufe im Status offen; ein verschobener oder geschlossener Vorgang verlässt sie sofort.
Jede Änderung am Vorgang schreibt einen Protokolleintrag mit der Kennung des geänderten Datensatzes.
Leadmanagement für Bauunternehmen: typische Fehler
Ohne gewähltes Label bleibt der nächste Schritt Freitext und erscheint in jeder Sprache unverändert. Ein deutsch getippter Satz bleibt für französische Kolleginnen deutsch, weshalb Labels die sicherere Wahl sind.
Das Volumen meint das erwartete Nettoauftragsvolumen, nicht den Angebotspreis. Bleibt es bei null, fehlt der Lead in der Summenzeile und in den Pipelinezahlen, und der Trichter wirkt dünner, als er ist.
Wird das Erfassungsformular aus einer anderen Stufe geöffnet, ändern sich Nummernpräfix und Zielseite nach dem Speichern. Für eine echte Erstanfrage startet man deshalb aus der Leadliste.
Die Produktseite beschreibt dasselbe Modul aus betrieblicher Sicht, mit den Entscheidungen, die es trägt, und den Modulen, mit denen es verbunden ist.
Zur ProduktseiteHäufige Fragen
Ist ein Lead mit einem Kundenstamm verknüpft?
Ja. Der Lead verweist auf einen Interessenten, der bei gewonnenem Vertrag zum aktiven Kunden wird.
Erscheint ein neuer Lead in der Pipeline?
Ja. Er erhält eine Leadnummer und startet in der ersten Pipeline-Stufe.
Diesen Bereich für Ihre Firma einrichten?
Beschreiben Sie die Reihenfolge, die Sie heute einhalten, und das Ergebnis, das am Ende stehen soll. Wir gehen die Einstellungen durch, die dorthin führen.