Zahlungen und Bankzuordnung: Einrichtung und täglicher Einsatz
Zahlungen ist das Journal des tatsächlich eingegangenen Geldes, jeder Eingang einer Ausgangsrechnung zugeordnet. Die Liste zu lesen setzt Finanzen ansehen voraus, das Buchen eines Eingangs Finanzen bearbeiten und freigeben. Ein Eingang trägt Umsatzdatum, Betrag, Zahlweg, Referenz und die Rechnung, die er entlastet. Das Buchen verändert diese Rechnung in derselben Transaktion. Dieser Abschnitt behandelt das Erfassen, das Lesen des Journals und den Weg über den Kontoauszug.

Offene Rechnungen als Voraussetzung für einen Zahlungseingang
Ein Eingang wird immer gegen eine Rechnung gebucht, deshalb enthält die Auswahlliste im Erfassungsformular ausschließlich Rechnungen mit offenem Betrag, sortiert nach Fälligkeit und beschriftet mit Nummer, Projekt und Restbetrag. Ist alles bezahlt, erscheint statt eines Formulars ohne Auswahl ein leerer Zustand mit Verweis auf die Rechnungsliste. Wer aus einer Rechnung heraus kommt, findet diese bereits vorbelegt vor.
Es gibt genau drei Zahlwege: Überweisung, SEPA-Lastschrift und Karte. Dieselben drei stehen dem KI-Assistenten offen, der über dasselbe Recht und dieselbe Sperre bucht statt über einen zweiten Weg im Code. Beide Bildschirme des Moduls tragen einen stehenden Hinweis: Hier wird nichts mit der Bank abgeglichen, und jeder Eingang gehört am Kontoauszug geprüft, bevor eine Rechnung als bezahlt gilt.
Scheck, Bargeld oder Einzelüberweisung erfassen
Das Formular fragt Rechnung, Umsatzdatum, Betrag, Zahlweg und Referenz ab. Das Datum steht auf heute, der Zahlweg auf Überweisung, sodass ein glatter Eingang nur den Betrag und einen Klick braucht. Eine Teilzahlung ist erlaubt und der Normalfall: Eingetragen wird, was auf dem Auszug steht, nicht was die Rechnung fordert. Die Referenz nimmt 180 Zeichen und sollte den Verwendungszweck oder die Belegnummer genau so wiedergeben, wie die Bank sie gedruckt hat.
Die Referenz leer zu lassen ist kein Fehler. Die gespeicherte Zeile trägt dann den Vermerk, dass sie von Hand erfasst wurde, samt Namen der buchenden Person. Eine Buchung über den Assistenten schreibt ihren eigenen Vermerk in dieselbe Spalte, denn diese Spalte ist die einzige Herkunftsangabe, die im Journal und in der Ausgabe für das Steuerbüro sichtbar bleibt.

Zahlungsjournal und die Kennzahlen des laufenden Monats
Über der Tabelle stehen vier Zahlen: Eingänge des laufenden Monats, Anzahl der Eingänge, größter Einzeleingang und die Menge importierter Bankumsätze ohne Entscheidung, die sich gelb färbt, sobald einer wartet. Die Zeilen darunter führen Datum, Betrag, Rechnungsnummer, Projekt, Weg und die Bankreferenz in kleinerer Schrift. Sortiert wird fest nach Datum absteigend, eine eigene Sortierung gibt es nicht; die Statusleiste schreibt das aus.
Die Rechnungsnummer ist der einzige Link einer Zeile und führt zur Rechnung, nicht zum Eingang, denn ein Zahlungseingang hat keine eigene Seite. Der Abschnitt Zahlungen dort führt jeden Eingang zu diesem Beleg auf. Die Fußzeile summiert die Zeilen der aktuellen Seite und benennt das auch so; die Monatszahl in der Statusleiste ist bewusst eine andere Größe, damit unter demselben Wort keine zwei Beträge stehen. Geblättert wird in Schritten von 25 Zeilen.
Rechte, Schreibsperre und Protokoll einer Zahlungsbuchung
Das Journal zu sehen verlangt Finanzen ansehen, jede Schreibaktion im Modul Finanzen bearbeiten und freigeben, geprüft einmal durch die Schreibsperre und ein zweites Mal im Controller. Während ein Eingang entsteht, ist die Rechnungszeile gesperrt. Zwei Personen, die denselben Scheck erfassen, können deshalb nicht beide den alten Stand lesen und dieselbe Entlastung zurückschreiben. Unter null fällt der offene Betrag nie, eine echte Überzahlung bleibt als Eingang sichtbar.
Jede Buchung schreibt einen Protokolleintrag mit Rechnung und Betrag. Ein über den Assistenten gebuchter Eingang erzeugt denselben Eintrag, sodass in der Prüfung genau die Buchungen auftauchen, die kein Mensch angelegt hat. Zusätzlich wird der zwischengespeicherte Navigationszähler für offene Rechnungen verworfen, weshalb sich die Zahl in der Seitenleiste sofort bewegt und nicht erst bei der nächsten Anmeldung.

Kontoauszug, Rechnungsstatus und die Altersstruktur der Forderungen
Der Weg über den Kontoauszug liest eingefügte Zeilen oder eine hochgeladene CSV- beziehungsweise Textdatei bis ein Megabyte in der Spaltenfolge Datum, Betrag, Auftraggeber und Verwendungszweck. Datumsangaben werden als 14.07.2026 oder 2026-07-14 angenommen, Beträge als 1234.56, 1234,56 oder 1.234,56. Eine Zeile, die zu keinem von beidem passt, etwa eine Kopfzeile, wird übersprungen und in der Meldung gezählt. Importierte Zeilen sind Vorschläge, keine Buchungen.
Die Zuordnung entlastet die Rechnung: vollständig bezahlt springt sie auf bezahlt und übernimmt das Umsatzdatum, bei einer Teilzahlung bleibt der Rest offen und der Mahnlauf zählt von dort weiter. Der Skonto-Vermerk erscheint dabei im Zahlungsstatus der Rechnung, die Auswertungsseite zeigt den offenen Bestand nach Altersstufen, und eine Leseschnittstelle der API liefert dasselbe Journal an ein angebundenes System.
Teilzahlung und Restzahlung im Zahlungsjournal von Cedar Ridge
Die Rechnung INV-2026-1038 zum Projekt Willow Creek Lot 27 steht mit 172.588,79 Dollar brutto und Fälligkeit zum 16. August in den Büchern, als der Kontoauszug vom 18. August einen Eingang von 150.000,00 Dollar der Willow Creek Partners LLC zeigt. Priya Raman öffnet die Rechnung, springt von dort in die Erfassung, sodass das Dokument vorbelegt ist, lässt das Umsatzdatum auf dem 18. stehen, trägt die Zahl vom Auszug statt der Rechnungssumme ein, behält Überweisung als Zahlweg und übernimmt die gedruckte Referenz wörtlich. In derselben Transaktion sinkt der offene Betrag auf 22.588,79 Dollar, die Rechnung bleibt offen, die erste Mahnstufe zählt weiter.
Neun Tage später kommt der Rest über den Bankimport. Die eingefügte Auszugszeile trägt den 28. August, den Betrag 22588,79 und den Verwendungszweck INV-2026-1038; weil die Zahl exakt zum Restbetrag passt, nennt die Spalte Vorschlag die Rechnung, und ein einziges Zuordnen bucht den Eingang. Die Rechnung springt auf bezahlt mit dem Umsatzdatum vom 28. August, ihre Akte addiert beide Eingänge zu 172.588,79 Dollar, die Monatskennzahl über dem Journal enthält beide Buchungen, und der Mahnlauf lässt das Dokument los, ohne dass jemand eingreift.
Zahlungen und Bankzuordnung: vor dem Speichern prüfen
Zugeordnet werden nur positive Beträge und nur auf eine Rechnung der eigenen Firma, die noch einen offenen Betrag trägt.
Die Rechnung ist während der Buchung gesperrt, damit zwei Personen denselben Eingang nicht zweimal von derselben Forderung abziehen.
Der offene Betrag wird nie unter null geschrieben; eine tatsächliche Überzahlung bleibt dadurch als Zahlungseingang sichtbar.
Ein bereits zugeordneter oder ignorierter Bankumsatz nimmt keine zweite Entscheidung an und meldet, dass er verarbeitet wurde.
Zahlungen und Bankzuordnung: typische Fehler
Eine Teilzahlung setzt die Rechnung zurück auf offen, und der Mahnlauf zählt ab dort weiter. Gebucht wird der Betrag vom Auszug und nicht die Rechnungssumme, sonst bleibt die Mahnstufe auf dem falschen Stand.
Das Ignorieren ist für Umsätze ohne Rechnungsbezug gedacht, etwa abgehende Lastschriften. Es verändert keine Rechnung, ein versehentlich ignorierter Eingang muss danach von Hand erfasst werden.
In diesem Modul wird nichts mit einem Bankkonto abgeglichen. Der Auszug gehört vor die Entscheidung, denn ein auf die falsche Rechnung gebuchter Eingang fällt erst auf, wenn der Kunde anruft.
Die Produktseite beschreibt dasselbe Modul aus betrieblicher Sicht, mit den Entscheidungen, die es trägt, und den Modulen, mit denen es verbunden ist.
Zur ProduktseiteHäufige Fragen
Werden Bankumsätze automatisch zugeordnet?
Nein. Die Software schlägt passende Rechnungen vor, aber ein Benutzer bestätigt oder ignoriert jeden Umsatz.
Was passiert nach Zuordnung einer vollständigen Zahlung?
Die Rechnung wird bezahlt; bei Teilzahlung bleibt der Restbetrag offen.
Diesen Bereich für Ihre Firma einrichten?
Beschreiben Sie die Reihenfolge, die Sie heute einhalten, und das Ergebnis, das am Ende stehen soll. Wir gehen die Einstellungen durch, die dorthin führen.